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Eberhard Prinz:

Färberpflanzen

Anleitung zum Färben, Verwendung in Kultur und Medizin

2009. 321 Seiten, 22 Tabellen, 130 Farbabb. , 25x18cm, 910 g
Language: German

ISBN 978-3-510-65258-7, gebunden, price: 39.50 €

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Inhaltsbeschreibung
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Schon in der Frühzeit, in der Antike und im Mittelalter wurden Textilien und Leder mit Naturfarben aus Pflanzen gefärbt. Der Stand der Färber hatte hohes gesellschaftliches Ansehen. Durch das Aufkommen der synthetischen Farbstoffe im 20. Jahrhundert ging das Wissen um die Färberpflanzen verloren, obwohl deren Nutzung sehr nachhaltig ist. Es ist das Verdienst von Eberhard Prinz, dieses verloren gegangene Wissen im 21. Jahrhundert wieder neu verfügbar zu machen.

In seinem Buch beschreibt er 117 Färberpflanzen, erklärt die Zusammensetzung der Farbstoffe, deren Vorkommen in den Pflanzen und erläutert die Färbeprozesse für verschiedene Textilien. Biologen, Nutzpflanzenkundler, Pflanzenliebhaber, Museums und Heilpädagogen werden die ganzseitigen, durchgehend farbigen Fotos für jede Färberpflanze ebenso zu schätzen wissen wie die detaillierten Beschreibungen ihres Vorkommens, ihrer Historie, ihrer Verwendung und Dosierung als Färbemittel und ihrer medizinischen Anwendungsgebiete auf der jeweils nebenstehenden Seite. Das Buch eröffnet dem Leser die Möglichkeit, selbst Pflanzenfärbungen auf Textilien oder Papier vorzunehmen, und ist daher eine Fundgrube für Künstler, Restauratoren, Textildesigner, Färber, Wollhändler und Pädagogen.

Bespr.: Darmstädter-Echo vom 22.11.2009
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Ein Buch birgt das Wissen um Färberpflanzen

... Der Dieburger Eberhard Prinz (64) hat sich rund drei Jahre lang mit der Recherche und der fotografischen Dokumentation solcher Pflanzen beschäftigt ...

... Viele würden die von ihm beschriebenen Pflanzen heute nicht einmal mehr kennen, weswegen er besonderen Wert darauf gelegt habe, auch Fotografien zu allen Pflanzen in seinem Buch darzustellen. ...

... Mit seinem Buch gibt der Vater von zwei Söhnen dem Leser die Möglichkeit sich zum einen über viele Pflanzenarten zu informieren, aber sie gleichzeitig auch praktisch und auf vielfältige Weise zu nutzen. ...

Darmstädter Echo vom 22.11.2009 mehr ...

Bespr.: verfilzt und zugenäht 2/10 Heft 26
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Die unendliche Farbenpracht bietet eigentlich jedem von uns eine passende Färbung. Aber etwas Einzigartiges soll es sein, was sich stimmig ins Werk einfügt. Um der eigenen Arbeit einen unvergleichlichen Farbton zu geben, führen viele Wege ans Ziel. Aufschlussreich kann ein Blick in die Natur sein, bevor man zu synthetischen Mitteln greift. Pflanzen sind oft ein hervorragender, natürlicher Farbstoff. Das kann also schon einen gewissen Reiz haben – doch wo soll man beginnen? Welche Pflanze erzeugt welche Färbung? Und wie muss man dabei vorgehen? Um solche Fragen zu beantworten, hat Eberhard Prinz dieses Buch geschrieben.

Dabei herausgekommen ist eine umfassende Darstellung von 117 Pflanzen. Einleitend stellt der Autor Naturfarbstoffe und den Färbevorgang im Allgemeinen dar. Dabei geht er zum Beispiel auch darauf ein, wann die beste Zeit zum Sammeln der Pflanzen ist, wie giftig sie eventuell sind und wie die Pflanzen sich nach Farbtönen ordnen lassen. Dann folgen Einzeldarstellungen der Pflanzen auf jeweils einer Doppelseite. Das geschieht natürlich alphabetisch geordnet, ungewöhnlich ist jedoch, dass dabei nach den botanischen Bezeichnungen vorgegangen wird. Das ist nicht jedermanns Sache – glücklicherweise gibt es ein Sachregister, das auch die deutschen Bezeichnungen enthält. In den einzelnen Artikeln erklärt der Autor immer prägnant und verständlich, welche Farbeigenschaften die einzelnen Pflanzen haben und wie man diese am besten nutzt. Zudem beschreibt er auch kurz ihre Geschichte als Nutzpflanze, ihre Bedeutung für die Medizin, ihre Stellung in den Kulturen dieser Welt – kurz gesagt alles, was einem ein gutes Allgemeinwissen über die Pflanze vermittelt. Eberhard Prinz gelingt es, immer auf das Wichtigste einzugehen. Schöne, farbenprächtige Fotos geben den Artikeln eine wunderbare Optik und runden sie gelungen ab. Ø Das Buch setzt zwei Schwerpunkte: Zum einen die theoretische Seite, die auch für Pflanzenliebhaber, Biologen oder Heilpädagogen interessant ist, zum anderen die praktische Seite mit den Färbeanleitungen, die für Textildesigner und Hobbyfärber gedacht sind. Und tatsächlich, hier gibt es wirklich für jeden etwas zu finden. Einziger Wermutstropfen: Günstig ist das Buch nicht gerade. Allerdings bekommt man für das Geld ein höchst informatives, gut geschriebenes und ansprechendes Nachschlagewerk – was die Sache zu einer lohnenswerten Anschaffung macht.

Konstantin Niehaus

verfilzt und zugenäht 2/10 Heft 26, Seite 53
Bespr.: Offenbach-Post 18.12.2009
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Der Konventgarten des früheren Benediktinerklosters Seligenstadt ist ein gärtnerisches Kleinod. Dort wächst unter anderem eine in Deutschland fast einmalige Sammlung an Färberpflanzen. Sowohl in den Beeten an der östlichen Mauer des Klostergartens, als auch in denen des Arzneigartens gedeihen etwa 100 verschiedene Gewächse, die man früher zum Färben von Fasern und Tuche verwendete.

Diese Handwerkskunst stellt Eberhard Prinz in den Mittelpunkt seines kürzlich erschienen Buches „Färberpflanzen, Anleitung zum Färben, Verwendung in Kultur und Medizin”. Der Dieburger beschreibt darin 117 Pflan- Hohes gesellschaftliches Ansehen zen. Zu jeder bietet das Buch ein ganzseitiges Farbfoto, die meisten davon entstanden im Klostergarten. Außerdem erläutert er den Prozess des Färbens und die zugehörigen Vorbereitungen detailliert. Das Buch widmet sich auch der Blaufärberei und zeigt mit Bildern aus dem Museum Schloss Fechenbach in Dieburg die Indigo-Küpenfärbung und den Blaudruck.

Viele dieser Pflanzen, wie zum Beispiel Brennnessel, Schöllkraut, Odermennig oder Efeu finden sich in der Region. „Auffallend ist, dass so gut wie alle Färberpflanzen früher und zum großen Teil auch heute noch als Arzneipflanzen Verwendung fanden und finden. Da zu früheren Zeiten die Kleidung kaum gewaschen wurde, waren zum Beispiel bakterizide und fungizide Inhaltsstoffe dieser Gewächse von Bedeutung“, beschreibt Prinz.

Bereits in der Antike und im Mittelalter färbten die Menschen Textilien, Leder und Nahrungsmittel mit Naturfarben aus Pflanzen oder auch Tieren. „Die Körperbemalung mit Naturfarben spielte bei rituellen und religiösen Anlässen für die Menschen eine wichtige Rolle, was sich bei uns bis in die Fastnacht erhalten hat“, erläutert der Autor weiter.

Die Zunft der Tuchfärber, insbesondere der Feinfärber, die teure Stoffe wie Seide mit wertvollen Farbstoffen wie zum Beispiel Safran oder der Purpurschnecke färbten, hatten hohes gesellschaftliches Ansehen. Im Mittelalter war das Tragen von bunter, gleichmäßig gefärbter Kleidung ein Zeichen von Macht und Reichtum.

Die ärmeren Leute trugen naturfarbene Textilien oder eher fleckig gefärbte, meist dunkle Kleidung aus der Hausfärberei. Sie verwendeten die Pflanzen aus ihrer unmittelbaren Umgebung, und das waren nicht unbedingt solche mit den besten Farbeigenschaften. Von großer Bedeutung war auch die Blaufärberei, für die in Europa zunächst so genanntes Färberwaid verwendet wurde. Ein großes Anbaugebiet für den Waid war in Thüringen. Der wesentlich billigere Indigo verdrängte den Waid gegen Ende des 16. Jahrhunderts. Die Importware aus Indien hatte zudem eine 30-fach stärkere Färbekraft. Holländer und später auch die Engländer führten den Indigo in großem Umfang gegen den Widerstand der Waidbauern und -händler aus den Kolonien ein. „Auch in der Region gab es Blaufärbereien, die noch bis zum Zweiten Weltkrieg betrieben wurden“, ist von Prinz zu erfahren. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts ersetzte die Synthese und großtechnischen Herstellung von Anilinfarbstoffen die über Jahrtausende genutzten Färbeprozesse mit Naturmaterial.

Offenbach-Post 18.12.2009, Seite 40

Bespr.: weben Heft 1/2010, 54.Jg.
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In seinem Buch „Färbepflanzen“ porträtiert Eberhard Prinz 117 Pflanzen. Hier sind Informationen über deren frühere Bedeutung als Färbe-, Nutz- und Heilpflanzen versammelt. Es wird deutlich, wieviel Wissen und Erfahrung auf diesem Sektor zu verschwinden drohen, besonders beim Thema Pflanzenfarben . Die industriellen Färbeprozesse basieren im wesentlichen auf der Verwendung von synthetischen Farben.

E.Prinz hat in seinem Buch Informationen über die unterschiedliche Anwendung verschiedener Pflanzen zusammengetragen. Neben den Färbeeigenschaften geht er auch auf die medizinische und kulturelle Nutzung ein. Die ganzseitigen Farbfotografien erlauben eine klare Bestimmung der Pflanzen. Das Buch ist nicht in erster Linie als Anleitung zum Färben zu sehen, sondern vielmehr als spannender Einstieg in die vielfältige Welt der Botanik mit ihrem breit angelegten Spektrum diverser Anwendungsgebiete.

So finden sich Kapitel über die Bedeutung von Färbepflanzen, Beispiele von Farbstoffgruppe in Pflanzen ( Carotinoide, Anthocyane, Gallotannine u.a.m.) und in welchen Pflanzenteilen sie zu finden sind. Aber auch ihre Wirkung in medizinischer und „färberischer“ Hinsicht, als Heilpflanzen und auch als Giftpflanzen wird beleuchtet.

Die richtigen Sammelzeiten , Beizen für Naturfarben, Tabellen der Pflanzenfarben, aufgeteilt in verschiedene Farbtöne (Gelbtöne, Rottöne, Grüntöne, Orangetöne, Blautöne, Violett, Schwarz, Braun und Grau.) und die Geschichte der Färberei sind weitere Aspekte auf die der Autor eingeht.

„Färbepflanzen“ ist ein interessantes und informatives Buch für Biologen, Pflanzenliebhaber, Restauratoren, Textilinteressierte, Färber und Pädagogen. Nicht zuletzt aber auch für Weber die Garne in ganz individueller, einzigartiger Farbpalette herstellen oder benutzen möchten.

weben Heft 1/2010, 54. Jg.

Bespr.: www.preetoriusstiftung.de
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Der Zauber eines alten Teppichs ist schwer zu beschreiben. Die leuchtenden, harmonischen Farben, die Faszination der Zeichnung, die Schönheit der Musterkomposition und die geheimnisvolle, unergründliche Welt der Musterdeutung, alles zusammen trägt zum Zauber bei. Lässt man das Muster beiseite, bleiben die Farben. Mit der wissenschaftlichen Erkenntnis, dass die wahrgenommenen Farben nur das vom Spektrum des Sonnenlichts oder einer anderen Lichtquelle von der verschieden eingefärbten Wolle des Teppichs reflektierte Restlicht ist, das über das Auge in unserem Gehirn den Sinneseindruck der Farben erzeugt, ist dieser Zauber noch nicht erklärt. Was also ist ursächlich für die wohltuende Sanftheit einer Farbe und die vom Zusammenspiel mehrerer Farben vermittelte Harmonie? Die Antwort ist klar: Es sind die aus der Natur gewonnenen Farbstoffe, die die vielfältigen Farben und Farbnuancen alter Teppiche ausmachen, das Ergebnis einer jahrtausendealten Färbekunst. Der überraschende und schier unendliche Reichtum dieser Naturfarben wurde, wie man heute weiß, mit nur wenigen Färbedrogen hergestellt, in denen nicht einmal dreißig verschiedene Naturfarbstoffe enthalten sind – ein Nichts im Vergleich zu den etwa 2000 künstlichen Farbstoffen, die seit William Henry Perkins Synthese des Mauvein, dem ersten Anilinfarbstoff im Jahre 1856 in den Laboratorien der Welt entwickelt worden sind. Und doch begann mit dem Mauvein der unaufhaltsame Niedergang der Naturfärberei, der schließlich dazu führte, dass altes Wissen um die Eignung bestimmter Pflanzen zum Färben und das Know How über die zum Teil hochkomplizierten Verfahren des Färbens mehr und mehr verloren gingen. Erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde mit der wissenschaftlichen Untersuchung von Naturfarbstoffen begonnen ebenso wie mit dem Versuch, altes Wissen durch Feldforschung aufzufinden, zu dokumentieren und wieder zu beleben. Harald Böhmer und Helmut Schweppe sind hier an erster Stelle zu nennen. Ihre einschlägigen Publikationen sind aber entweder sehr wissenschaftlich und teuer (Schweppe, Handbuch der Naturfarbstoffe, 1993) oder längst vergriffen (Böhmer, Die chemische und botanische Untersuchung der Farben in anatolischen Teppichen in „Teppiche der Bauen und Nomaden in Anatolien, 1980). Das vorliegende Buch von Eberhard Prinz über Färberpflanzen fasst dieses Wissen über etwa 10 Dutzend Färberpflanzen zusammen, erläutert Begriffe und Färbeverfahren und vermittelt auch noch die überraschende Information, dass eigentlich alle Färberpflanzen auch Heilwirkungen besitzen. Besonders hervorzuheben ist, dass jede Pflanze in wundervollen Farbfotografien ganzseitig abgebildet ist und dass konkrete Rezepte für eigene Färbeversuche abgedruckt sind. Dass die Informationen über die Chemie der Naturfarbstoffe eher knapp und pauschal ausfallen, wird den Laien nicht stören. Zum Thema ‚Zauber eines alten Teppichs’ ist hier noch die Information wichtig, dass Färberpflanzen immer eine Reihe verschiedener Farbstoffverbindungen enthalten. Im Ergebnis heißt das, dass Naturfarben aus chemischer Sicht niemals „reine“ Farben sind, sondern zumindest Spuren von anderen Farbstoffen enthalten, die das Färbeergebnis beeinflussen. Es sei hier die These vertreten, dass dieser Farbstoffmix der Färberpflanzen eine wesentliche Ursache für die Schönheit von Naturfarben ist und dafür, dass auch ganz unterschiedliche oder in der Theorie für unser Auge schwer verträgliche Farben dennoch miteinander Farbharmonien bilden können. Und dieser Farbstoffmix, das Nebeneinander verschiedener Farbstoffe in einer Färberpflanze ist nun wieder abhängig von der Jahreszeit der Ernte, dem Standort und den Bodenverhältnissen, dem Alter und dem Entwicklungsstadium der Pflanze. Wenn man dann noch die Faktoren berücksichtigt, die beim komplizierten Färbevorgang das Ergebnis beeinflussen können, als da sind das unterschiedliche Beizen und Vorbeizen des zu färbenden Materials, die Wasserqualität und Wasserhärte, die Menge des verwendeten Pflanzenmaterials, Dauer und Temperatur des Färbevorgangs und anderes mehr, wird vollends klar, dass das Färben mit synthetischen Farbstoffen zwar kalkulierbarer ist aber die niemals Vielfalt der Naturfärberei erreichen kann. Da, wie man lesen kann, sogar das Material der für das Färben verwendeten Töpfe und das jeweils herrschende Wetter – und vielleicht sollte man auch noch die Mondphasen hinzufügen – eine Rolle spielen kann, ist der als Warnung gedachte Hinweis des Autors verständlich, dass beim Färben mit Pflanzenfarbstoffen davon auszugehen ist, dass der bei einem bereits erfolgten Färbevorgang erzielte Farbton selbst bei gleicher Rezeptur kaum wieder reproduziert werden kann. Für das naturgefärbte Textil, hier unseren alten Teppich, verbirgt sich hinter diesem Warnhinweis der so genannte Abrasch, den durch die Verwendung von zu unterschiedlichen Zeiten eingefärbter Wollpartien bedingten Farbwechsel, der, wie der Teppichliebhaber weiß, ganz wesentlich für den Zauber ist, der von dem Teppich ausgeht.

Preetorius Stiftung, Asien - Kunst - Kultur

Inhaltsverzeichnis
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Eberhard Prinz
Färberpflanzen

Inhaltsverzeichnis

Vorwort 9
Einleitung 11
1 Blütenfarben 13
2 Naturfarbstoffe 14
Carotinoidfarbstoffe • Anthrachinonfarbstoffe
• Naphthochinonfarbstoffe •
Flavonoidfarbstoffe • Anthocyanfarbstoffe
• Benzochinonfarbstoffe • Betalainfarbstoffe
• Basische Naturfarbstoffe
• Indigoide Farbstoffe • Gerbstoffe
Gallotannine • Kondensierte Gerbstoffe
3 Überblick über den Färbevorgang 25
• Pflanzen 25
Küpenfarbstoffe (Indigo) 43
Entwickeln (Nuancieren, Nachbeizen) 45
Herstellen von Farbtönen 46
Überfärben 46
• Lichtechtheit 46
• Geschichte 46
Tuchmacher 46
Schönfärber, Blaufärber und
Schwarzfärber 47
Hausfärberei 47
Weitere Entwicklung ab 1600 47
Blaudrucker 47
4 Färberpflanzen 51
Achillea millefolium, Schafgarbe 52
Aesculus hippocastanum, Rosskastanie 54
Agrimonia eupatoria, Odermennig 56
Alcea rosea, Stockmalve, Stockrose 58
Alchemilla vulgaris, Frauenmantel 60
Alkanna tinctoria, Alkannawurzel 62
Allium cepa, Küchenzwiebel 64
Alnus glutinosa, Schwarzerle 66
Anthemis tinctoria, Färberkamille 68
Anthriscus sylvestris, Wiesen-Kerbel 70
Anthyllis vulneraria, Gemeiner Wundklee 72
Arctostaphylos uva-ursi (Blätter),
Bärentraube 74
Arctostaphylos uva-ursi (Pflanze),
Bärentraube 76
Arnica montana, Arnika, Bergwohlverleih 78
Asperula tinctoria, Färber-Meister 80
Baptisia australis, Blaue Färberhülse 82
Berberis vulgaris, Berberitze 84
Beta vulgaris, Rote Beete 86
Betula pendula, Hänge-Birke, Weißbirke 88
Brassica oleracea, Rotkohl 90
Calendula officinalis, Ringelblume 92
Calluna vulgaris (Kraut), Heidekraut 94
Calluna vulgaris (Spitzen), Heidekraut 96
Caltha palustris, Sumpfdotterblume 98
Capsicum annuum, Spanischer Pfeffer 100
Carthamus tinctorius, Saflor,
Färberdistel 102
Centaurium erythraea,
Tausendgüldenkraut 104
Chelidonium majus, Schöllkraut 106
Consolida regalis, Acker-Rittersporn 108
Convallaria majalis, Maiglöckchen 110
Crocus sativus, Safran 112
Curcuma longa, Kurkuma 114
Cynara scolymus, Artischocke 116
Cytisus scoparius, Besenginster 118
Dahlia pinnata, Dahlie 120
Daucus carota, Gartenmöhre 122
Traditionelle Färberpflanzen • Bezeichnungen
der Pflanzenteile • Giftpflanzen
• Sammelzeit für Färberpflanzen
• Waschen der Naturtextilien oder -fasern 30
• Beize 30
Pflanzenbeizen • Alaun • Weinstein • Eisen
• Kupfer • Zinn • Chrom • Pottasche
• Kochsalz • Gelöschter Kalk
• Färben 33
Färbungen der Pflanzen 33
Lösen und Auffärben des Farbstoffs 41
Selbstziehende Farbstoffe
(Substantive Farbstoffe) 43
Beizenfarbstoffe (Adjektive Farbstoffe) . 43
Digitalis purpurea (Blätter),
Roter Fingerhut 124
Digitalis purpurea (Kraut),
Roter Fingerhut 126
Dryopteris filix-mas, Wurmfarn 128
Echium vulgare, Natternkopf 130
Equisetum arvense,
Acker-Schachtelhalm 132
Eucalyptus globulus, Eukalyptus,
Fieberbaum 134
Euonymus europaea, Pfaffenhütchen 136
Ficus carica, Feigenbaum 138
Filipendula ulmaria (Kraut), Mädesüß 140
Filipendula ulmaria (Pflanze), Mädesüß 142
Frangula alnus, Faulbaum 144
Fraxinus excelsior, Gemeine Esche 146
Galium odoratum, Waldmeister 148
Galium verum, Echtes Labkraut 150
Genista tinctoria (Blüten), Färberginster 152
Genista tinctoria (Pflanze), Färberginster 154
Hedera helix, Efeu 156
Helianthus annuus, Sonnenblume 158
Humulus lupulus, Hopfen 160
Hypericum perforatum (Kraut),
Johanniskraut 162
Hypericum perforatum (Pflanze),
Johanniskraut 164
Indigofera tinctoria, Indigostrauch 166
Inula helenium, Echter Alant 168
Iris versicolor, Verschiedenfarbige Iris 170
Isatis tinctoria, Waid, Färberwaid 172
Juglans nigra, Schwarznuss 174
Juglans regia, Walnussbaum 176
Juniperus communis, Wacholder 178
Laurus nobilis, Lorbeerbaum 180
Lawsonia inermis, Henna 182
Ligustrum vulgare, Liguster 184
Lycopus europaeus,
Gemeiner Wolfstrapp 186
Mahonia aquifolium, Mahonie 188
Malus domestica, Apfelbaum 190
Malus sylvestris, Holzapfel 192
Malva sylvestris, Wilde Malve 194
Matricaria recutita, Echte Kamille 196
Mentha longifolia, Rossminze 198
Mentha pulegium, Polei-Minze 200
Mespilus germanica, Echte Mispel 202
Myrrhis odorata, Duftende Süßdolde 204
Nymphaea alba, Weiße Seerose 206
Olea europaea, Olivenbaum 208
Origanum vulgare, Dost 210
Paeonia offi cinalis, Echte Pfingstrose 212
Papaver rhoeas, Klatschmohn 214
Parthenocissus quinquefolia,
Jungfernrebe 216
Petroselinum crispum, Blattpetersilie 218
Phytolacca americana, Kermesbeere 220
Polygonum tinctorium, Färberknöterich . 222
Potentilla erecta, Tormentillwurz,
Blutwurz 224
Prunus cerasus, Sauerkirsche 226
Prunus spinosa (Früchte), Schwarzdorn 228
Prunus spinosa (Rinde), Schwarzdorn 230
Pteridium aquilinum, Adlerfarn 232
Punica granatum, Granatapfel 234
Quercus robur, Stieleiche 236
Reseda luteola, Wau, Färber-Resede 238
Rhamnus catharticus, Wegdorn 240
Rheum palmatum,
Chinesischer Rhabarber 242
Rheum rhabarbarum,
Gemüserhabarber 244
Ribes nigrum,
Schwarze Johannisbeere 246
Rosa canina, Hunds-Rose 248
Rubia tinctorum, Krapp, Färberröte 250
Rubus fruticosus, Brombeere 252
Rumex acetosa, Großer Ampfer 254
Ruta graveolens, Weinraute 256
Salvia officinalis, Salbei 258
Salvia triloba, Dreiblättriger Salbei 260
Sambucus ebulus, Zwerg-Holunder,
Attich 262
Sambucus nigra (Blätter und Blüten),
Holunder 264
Sambucus nigra (Beeren), Holunder 266
Serratula tinctoria, Färberscharte 268
Solidago canadensis,
Kanadische Goldrute 270
Solidago virgaurea, Goldrute 272
Stachys officinalis, Heilziest 274
Tagetes erecta, Hohe Studentenblume 276
Tagetes patula,
Niedrige Studentenblume 278
Tanacetum vulgare, Rainfarn,
Wurmkraut 280
Taraxacum officinale,
Wiesen-Löwenzahn 282
Teucrium chamaedrys, Edelgamander 284
Thymus serpyllum, Quendel,
Feld-Thymian 286
Trigonella foenum-graecum,
Bockshornklee 288
Urtica dioica, Große Brennnessel 290
Vaccinium myrtillus, Heidelbeere 292
Vaccinium vitis-idaea, Preiselbeere 294
Verbascum densiflorum,
Große Königskerze 296
Viola odorata, Duftveilchen 298
Vitex agnus-castus, Mönchspfeffer 300
Vitis vinifera, Weinrebe 302
5 Ethnobotanische Verwendung 305
Anhang: Färben mit indigohaltigen
Pflanzen 311
Danksagung 314
Literaturverzeichnis 315
Sachregister 317
Bespr.: LEBENSART Juli 2010
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Durch das Aufkommen der synthetischen Farbstoffe im vorigen
Jahrhundert ist das Wissen um die Färberpflanzen verloren gegangen,
obwohl deren Nutzung sehr nachhaltig ist. In diesem Buch macht der
Autor das verloren gegangene Wissen wieder verfügbar. Er beschreibt
117 Färberpflanzen und erläutert, wie man Textilien oder Papier selbst
mit Pflanzen färben kann.




LEBENSART Juli 2010